Bericht Operation Adler 2009
Vom 11. bis 14. Juni fand wieder in Dubnica die Operation Adler, diesmal mit 50 Springern aus 13 Nationen (USA, Dänemark, Niederlande, Belgien, Portugal, UK, Deutschland, Schweden, Frankreich, Australien, Polen, Slowakei und Kroatien) statt.
Wir fuhren zu fünft mit zwei PKW am Morgen des 11. Juni in Deutschland los und trafen am Abend am Flugplatz von Dubnica ein. Die Landschaft mit den grandiosen Bergen der Nordkaparten und den mächtigen Burgen und Burgruinen, die aus Nosferatu zu sein schienen entschädigten uns für die sehr feuchte (Dauerregen) und lange Anreise von ca. 12 Stunden.
Am selben Abend trafen wir im Clubhaus des Flugplatzes mit den anderen gemeldeten Kameraden, sowie auch den Jumpmastern aus Polen, Slowakei, USA, Portugal und Kroatien zusammen und wurden vom Organisator Oberfeldwebel d.R. Stefan Eicker begrüßt und erhielten ein Ablaufbriefing für den nächsten Tag. Nach einem kleinen Umtrunk begaben wir uns erschöpft und müde zu der verdienten Nachtruhe.
Am Morgen des nächsten Tages, nachdem wir gefrühstückt hatten, begaben wir uns in den Unterrichtsraum, wo wir vom polnischen Ausbilder bis zum Mittag in Theorie unterrichtet wurden.
Nach Einnahme des Mittagessen ging es mit der praktischen Ausbildung weiter (Landefall, Kappe abtrennen, Reserve betätigen usw.) um am Nachmittag mit dem Springen aus einer Antonov AN-2 und mit Rundkappenschirme Mc-1c und den Flächenfallschirmen Mars 300 und PD – 280 beginnen zu können.
Am Spätnachmittag ereignete sich leider ein tödlicher Sprungunfall, so das in Folge dessen keine weiteren Sprünge mehr möglich waren (Nicht getätigte Sprünge und nicht erworbene Springerabzeichen wurden erstattet). Alle Kameraden aus 13 Nationen standen bis zum Abtransport unseres verunglückten Kameraden Totenwache und erwiesen ihm gem. militärischer Tradition beim Abtransport die letzte Ehre.
Am Samstag den 13. Juni fand unter gemischten Gefühlen die Verleihung der US Army, Polnischen, Kroatischen, Portugiesischen, Slowakischen und Katanga-Ehren Springerabzeichen statt, so das wir am Morgen des 14.Juni, nach Verabschiedung von unseren lieb gewonnenen multinationalen Kameraden uns auf die Heimreise begaben.
Fazit: Top Organisation, spitzen Kameradschaft, super Springen, wunderschöne Landschaft, aber wegen tödlichen Sprungunfall traurig überschattete Operation Adler 2009.
Hoffe wir sehen uns bei OP Adler 2010!
Glück ab!
Matthias
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